Schwanz = mehr Geld

28. August 2007

Juso - männer verdienen mehrEinen Schwanz zwischen den Beinen zu haben hat in der Schweiz so einige Vorteile. Ich wusste schon immer, so ein Ding ist multifunktional. So verdienen wir Männer mehr Geld als die Frauen, für die gleiche Arbeit. Auf diese unhaltbare Tatsache macht uns die Juso mit ihrer neuesten Werbung aufmerksam.

Dabei können die Frauen heute die gleiche Arbeit verrichten wie die Männer. Beweise dazu gibt es zu Genüge. Man schaue sich nur das Heer der Frauen im Untertagebau, bei der Müllabfuhr, in der Schwermetallindustrie oder auf dem Bau an. Berufe die zurecht, da Risiko beladen, gut bezahlt sind. Zumindest im Vergleich zu Verkäuferin oder Coiffeuse.

Männer sterben früher als Frauen. Frauen beziehen daher länger AHV und andere Sozialversicherungen. Frauen arbeiten schliesslich weniger Wochenstunden und hören im Alter auch früher auf. Wenn nicht schon ein Kind und eine Familie sie an den Herd gezwungen hat. Um auch hier eine Gleichstellung zu erreichen, muss der Lohn der Frauen immens erhöht werden. Am besten pauschal das Doppelte eines Mannes. Somit kann sie für das soziale Wesen in der Schweiz einen gleichen Anteil leisten. Sie muss sich nicht mehr schämen.

Zum Schluss noch ein kleiner Wutausbruch. Wie blöd sind eigentlich unsere Führer in der Wirtschaft? (Nebensächlich zu erwähnen, dass die meisten davon Männer sind). Wenn die Frauen schon für weniger Geld arbeiten als die Männer, warum stellen die nicht einfach nur Frauen ein? Von einer Einsparung von 21% träumt doch jede Geschäftsleitung. Und das funktioniert solange Frauen bereit sind, für weniger Geld zu arbeiten. Hergottnochmal, denkt doch mal nach!

Edit: oben genannte Werbung findet auch Erwähnung im Genderama Blog.


Zum Kuckuck, Betrug

27. August 2007

VaterschaftsbetrugFachleute schätzen, dass etwas 5 Prozent der Kinder in der Schweiz nicht vom gesetzlichen Vater sind. Pro Jahr und 1000 Einwohner werden in der Schweiz etwas 10 Kinder geboren. Das ergibt jährlich 60’000 Neugeborenen. Davon haben 3000 nicht den Erzeuger, der vor dem Gesetz als Vater anerkannt ist. Pro Tag kommen in der Schweiz 8 Kinder zur Welt, die belogen und betrogen werden. Ebenso gibt es 8 neue Väter pro Tag, die einem massivem Betrug zum Opfer gefallen sind.

Tatbestand des Betrugs, wie es im Schweizer Strafgesetzbuch steht.

Art. 146
1 Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Ich frage mich: Sass schon jemals eine Mutter wegen dieses Betruges im Gefängniss? So eng sollte man das ganze nicht sehen. Schliesslich kann jedem ein kleiner Ausrutscher passieren. Es kann auch nicht verlangt werden, dass wir in jedem Fall für unsere Taten gerade stehen. Und auch wenn der falsche Vater zwar unnötig viel Geld losgeworden ist, so bekam er doch soviel wertvolles in Form eines Kindes zurück.

Der falsche Vater sollte sich glücklich schätzen, dass die Frau (wieder mal) die Sache in die eigenen Hände genommen hat.  Wahrscheinlich ist er ja sowieso unfruchtbar. Ein Glück, dass ein heimlicher DNA Test ohne Einwilligung der Frau in der Schweiz verboten ist. Manche Dinge bleiben besser ungesagt, auch wenn es technisch gesehen ein Betrug darstellt. Wer will schon penibel sein, wenn es um das Wohl von Kindern geht.


Die unbefleckte Vergewaltigung

15. August 2007

Police Car womanEine Frau, nennen wir sie Maria, musste Schreckliches über sich ergehen lassen. Maria fuhr ein bisschen zu schnell mit ihrem Wagen. Zu ihrem Pech wurde sie von einer Polizeistreife angehalten. Der Polizist stellte ihr einen Strafzettel aus und bat sie aus dem Wagen. Bei der völlig unnötigen Untersuchung drückte der Polizist Maria an den Wagen, vergriff sich an ihren Brüsten und steckte ihr Finger in die Vagina. Maria fühlte sich sehr belästigt, sehr erniedrigt und sehr sehr sehr vergewaltigt.

So jedenfalls die unter Eid geleistete Aussage von Maria bei der Polizei. Was Maria nicht wusste: der gesamte Vorfall wurde routinemässig vom Streifenwagen des Polizisten auf Video aufgezeichnet. Das Video zeigt wie ein Polizist Maria anhält, ihr einen Strafzettel verpasst und wie sie weiterfährt. Sie hat ihren Wagen nicht verlassen.

Als sie von dieser Tatsache vom Polizisten informiert wurde, beharrte sie weiterhin auf ihrer Version des Vorfalls. Erst als ihr das Video vorgeführt wurde, sah sie ihre Position geschwächt und gab die Falschaussage zu.

Das tat sie allerdings nicht ohne Entschuldigung: Hätte sie einen Jaguar oder Mercedes gefahren, wäre sie gar nicht angehalten worden. Der Vorfall wäre gar nicht passiert! Es grenzt schon an Nötigung, dass Maria zu dieser Aussage getrieben wurde.

Zu sehen auf diesem Video bei YouTube:

Solche unschönen Ereignisse könne wir nur auf eine Weise verhindern. Wir müssen, mit wir meine ich Staat und Gesellschaft, jeder Frau einen Jaguar oder Mercedes schenken, natürlich freie Wahl, auch was die Farbe betrifft. Zudem dürfen Polizisten zukünftig nur noch Männer wegen Verkehrsdelikte anhalten und büssen. Damit konzentrieren sich Freund und Helfer auf die wirklich bösen der Gesellschaft: die Männer.

Auch müssten wir den Frauen sämtliche Häuser und Wohnungen zur Verfügung stellen. Das hätte gleich zwei Vorteile. Zum einen wären die Frauen immer in Sicherheit und zum anderen hätten die Männer kein ruhiges und familiäres Leben mehr. Es würde nichts übrig bleiben, was eine Frau zerstören könnten, wenn sie zu einer Falschaussage genötigt wäre.


Titten raus – frisch angezapft

9. August 2007

Stillen in der ÖffentlichkeitDer Restaurantverweis einer stillenden Mutter löste eine Solidaritätswelle aus.
So lauten die Einführenden Worte eines Artikels auf 20minuten.ch. Und wie die Solidaritätswelle rollt: Da fordert tatsächlich EVP Kantonalrat Gerhard Fischer, das Restaurants Räume oder Ecken für Mütter, die ihr Kind stillen wollen, zur Verfügung stellen muss. Ich finde, gute Idee! Und wenn wir schon dabei sind: ich hätte auch gerne dark rooms! Mann weiss ja nie, wann einen die Lust überfällt.

«Viele Mütter klagen, ihnen bleibe oft gar nichts anderes übrig, als ihrem Baby in aller Öffentlichkeit die Brust zu geben», weiss Pharmaassistentin Antonietta Suter.

Ja haben denn die armen Mütter kein Zuhause? Das ist allerdings ein Problem.

«Die Brust ist nicht nur Sexobjekt. Dass sie bei stillenden Müttern plötzlich grusig sein soll, ist lächerlich.»

Das weiss Christa Müller-Aregger vom Berufsverband der Schweizerischen Stillberaterinnen. Ein kluge Frau. Und dass ein Penis nicht nur ein Sexobjekt ist, und beim Raushängen nicht grusig wird, weiss sie sicher auch.

Ich finde den weiblichen Busen wunderschön und bin öfters hoch erfreut, wenn ein Frau denselben der Öffentlichkeit (und damit auch mir) präsentiert. Es sollte nur öfter gemacht werden. Das reinigt.